Sowjetisches Ehrenmahl hat Sanierung nötig

8. Juni 2022

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Autor: Bernd Ahnicke (BG Bad Liebenstein)


Das Ehrenmal sowjetischer Soldaten und Bürger der Sowjetunion sowie die Gedenkstätte von Bad Liebensteiner Häftlingen und Zwangsarbeitern, die während des 2. Weltkrieges ihr Leben lassen mussten, hat erheblichen Sanierungsbedarf.
Um die dazu erforderlichen Schritte und Möglichkeiten aufzuzeigen, hatte die Basisorganisation der LINKE des Oberlandes zahlreiche Gäste an die Gedenkstätte auf den Friedhof eingeladen.
Unter ihnen auch die Bundestagsabgeordnete Martina Renner (DIE LINKE), Kati Engel, Landesvorsitzende der TVVdN/BdA, sowie die Landtagsabgeordnete der LINKEN, Anja Müller.
Falk Hausdörfer erläuterte Eingangs, dass an dieser Gedenkstätte über 12 Jahre nichts passiert ist und sich diese in einen hässlichen Zustand befindet. Uwe Mägdefrau – Mitarbeiter der Verwaltung im Bad Liebensteiner Rathaus und Tim Zeidler von der Geschichtswerkstatt Bad Liebenstein äußerten sich zur Notwendigkeit, dass dieses Ehrenmahl wieder in einen würdigen Zustand versetzt werden müsse.
Martina Renner erläuterte die rechtlichen Bedingungen und verwies darauf, dass die Landesdenkmalbehörde dafür zuständig sei. Dazu sei es erforderlich, dass der Stadtrat von Bad Liebenstein darüber entscheidet und eine Konzeption erarbeiten lässt. Die Kommune habe die Möglichkeit über die Denkmalförderung die Kosten zu begleichen, unterstrich Martina Renner.
Falk Hausdörfer verwies im Anschluss darauf, dass die Ereignisse im Raum Bad Liebenstein während des 2. Weltkrieges stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollten. Vor allem komme es darauf an, mehr als bisher Schüler mit diesen Kapitel
der Geschichte vertraut zu machen.

„Ewige Erinnerung an sowjetische Soldaten und Bürger der Sowjetunion, die im
Kampf um die Freiheit und Unabhängigkeit unserer Heimat gefallen sind.“

Deutsche Übersetzung die Inschrift am Mahnmahl